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  • AutorenbildHarald K.-H. Beintze

Cash is king

Cash is king, das sagt sich so gut, aber vielen Menschen ist die Bedeutung dieser drei Wörter nicht geläufig. Was will uns diese Redewendung sagen?


Ich denke, und so sehen es vermutlich auch die meisten, dass die Aussage nicht mehr und nicht weniger bedeutet, als dass derjenige, der über ausreichend Cash, also Bargeld oder Liquidität verfügt, in einer gewissen Unabhängigkeit und Freiheit lebt.


Anders ausgedrückt, bedeutet es, dass derjenige, der nicht über genügend Liquidität verfügt, in einer Abhängigkeit lebt. Das Wort Abhängigkeit ist negativ belegt und viele möchten Abhängigkeiten vermeiden. Das ist auch gut so, denn durch Abhängigkeit reduzieren wir unseren Freiheitsgrad und verringern unsere Selbstbestimmung.


Denken Sie nur an Ihre Arbeitsstelle, die Sie täglich vielleicht nur noch aufsuchen, weil Sie vom Gehalt abhängig sind und Angst haben, zu kündigen, weil die Liquidität fehlt. Oder denken Sie an Ihre Bank, die Ihnen vielleicht im Nacken sitzt, weil der Dispo ausgereizt ist.


Das beste Beispiel für Abhängigkeit sind Kinder. Als Kind sind wir von Geburt an von unseren Eltern abhängig. Aber jedes Kind versucht, täglich ein Stück mehr Unabhängigkeit zu erlangen, bis sie erwachsen sind und ohne die Eltern auskommen.


Dieser Prozess dauert i. d. R. mehr als 20 Jahre und geht nicht von heute auf morgen. Genauso ist es mit der finanziellen Unabhängigkeit. Auch das braucht seine Zeit und vielleicht wird es auch nie zur finanziellen Unabhängigkeit reichen, aber den Versuch ist es wert. Es ist besser, sich auf den Weg zu machen, als erst gar nicht loszugehen. Auch wenn das Ziel in weiter Ferne kaum zu sehen ist, beginnt jede Reise mit dem ersten Schritt.



Schuhe, die einen ersten Schritt symbolisieren. Alles beginnt mit dem ersten Schritt in die Freiheit.
Es gibt nur einen richtigen Weg, den eigenen!


Leider sind wir nicht alle damit gesegnet, über ausreichend Geld zu verfügen und damit unsere Freiheit zu genießen, aber es fängt im Kleinen an und baut sich Schritt für Schritt auf. Wenn die richtigen Schritte eingehalten werden, kann jeder eine gewisse Unabhängigkeit erreichen und sein Leben selbstbestimmt führen. Geld ist nicht alles und das sehe ich genauso. Geld ist nur ein Tauschmittel, damit wir uns die Dinge und Sachwerte leisten können, für die wir bereit sind, morgens aufzustehen.


Einer der ersten Schritte zu mehr Freiheit und Selbstbestimmung führt über ausreichende Basisliquidität. Die meisten – und das erleben wir immer wieder in unseren Gesprächen –, wollen erst Geld investieren, um Rendite zu erzielen. Sie lassen außer Acht, dass es bei einem Zwischenfall zu finanziellen Engpässen kommen kann und Geldanlagen mit Verlust aufgelöst werden müssen.


Daher steht die Basisliquidität am Anfang beim Finden eines Finanziellen Leitbildes. Die Höhe ist nicht festgelegt und wir halten auch nichts von einer festen Größe. Denn Sie müssen sich mit der Summe wohlfühlen, damit Ruhe im Kopf herrscht.


Die Höhe der Basisliquidität ist eine individuelle Größe, aber bevor Sie wissen, ab welcher Summe Sie sich wohlfühlen, müssen Sie erst erkennen, wie hoch Ihr Liquiditätsbedarf ist. Sprich, Sie müssen genau wissen, wann benötigen Sie wofür, wie viel Geld.


Das geht nicht mit einer Excel-Tabelle oder einem selbstgestrickten Programm, denn dazu gehören auch Steuerthemen, Sozialabgaben, staatliche Förderung, Inflationsausgleich und ggf. müssen bevorstehende Veränderungen berücksichtigt und abgebildet werden.



Diagramm von Liquiditätsflüssen. Ein Programm welches Möglichkeiten aufzeigen kann.
Liquiditätsflüsse aller Ein- und Ausgaben


Auf der Grafik sind die Liquiditätsflüsse aller Ein- und Ausgaben sowie alle Vermögenswerte, Steuern Sozialabgaben, Inflation usw. berücksichtigt. Die Grafik erkläre ich Ihnen gern bei einem persönlichen Gespräch oder einem Online-Meeting. Für alle, die jetzt sagen: „Das ist ja großartig, aber wie soll eine Planung über einen so langen Zeitraum möglich sein?“, gibt es eine Erklärung.


Das Leben bietet permanent Veränderungen und damit hat die Momentaufnahme unserer Grafik nur eine kurze Haltbarkeitsdauer. Das ist vollkommen richtig. Wenn Sie sich ein Finanzielles Leitbild erarbeiteten und dann in die Schublade legen wäre das fatal.


Daher ist das Finanzielle Leitbild, in dem die Finanzplanung einen Teil einnimmt, auch nur sinnvoll, wenn ein regelmäßiges Controlling der Zahlen und persönlichen Bedürfnisse bzw. Ziele vorgenommen wird. Auch Veränderungen in der persönlichen Ausrichtung haben Auswirkungen auf unsere Liquiditätsbedürfnisse. Wir sprechen von Controlling-Zeiträumen von ca. 18 und 24 Monaten und einem Zeitaufwand von ca. 1 bis 2 Stunden.


Die Basisliquidität ist genauso wichtig wie das Fundament beim Hausbau. Einen Schaden im Fundament auszubessern, kann eine kostspielige Angelegenheit werden.


Am besten, Sie machen sich ein eigenes Bild von Ihrer Basisliquidität und von Ihrem Liquiditätsbedarf der nächsten Jahre.


Vereinbaren Sie gleich einen persönlichen Gesprächstermin. Lassen Sie sich einen kostenfreien Status quo erstellen. Alles, was Sie tun müssen, ist einen Termin zu buchen.


Hier kommen Sie zu Ihrem persönlichen Termin: Buchungskalender


Nutzen Sie Ihre Möglichkeiten, denn sie kommen nie wieder! Vergessen Sie nicht:



Ein Kind, welches mit Banknoten winkt. Eine Art finanzieller Freiheit!winkt.
Cash ist king!


Cash is king!


Alles Gute und viele Grüße


Harald K.-H. Beintze


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